16/02/2017

With love… from Frau Hölle

Alle Jahre kommt er wieder: der Valentinstag! Und genauso geht er alle Jahre wieder und wir fallen vom einen auf den anderen Tag in unseren (Beziehungs)Alltagstrott zurück. Die Blumen erhalten die Erinnerung an den „Tag der Liebe“ noch ein paar Tage aufrecht, doch wirklich bewusst haben wir die Liebe des Partners doch eigentlich nur am 14. Februar wertgeschätzt. Oder?

Es ist ein bisschen wie am Neujahrstag, wenn die frisch gefassten Vorsätze den ganzen Tag präsent sind. Wir sind stolz und hoch motiviert unser Leben (mal wieder) umzukrempeln und gesünder, sportlicher oder entschleunigter zu leben. Ich habe für mich ziemlich früh festgestellt, dass dieser Zauber schnell verfliegt und der Mensch eben doch ein Gewohnheitstier ist. Natürlich nutze ich den Jahresabschluss immer noch, um einmal Bilanz zu ziehen und Ziele fürs neue Jahr zu stecken. Diese werden aber schriftlich festgehalten, sodass die durchschnittliche Halbwertszeit von 24 Stunden verlängert wird. Immer mal wieder stolpere ich im Laufe des Jahres über diese Liste (gespeichert in meinen iPhone Notizen) und halte mir meine „Commitments“ im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen.

Mehr als nur ein Tag

Genau so sollte es sich meiner Meinung nach auch mit der Liebe verhalten. Der kommerzialisierte Valentinstag mag gerne ein Tag sein, an dem man sich bewusst mit dem Partner beschäftigt. Aber es sollte und darf nicht 1/365 Tagen sein! Liebe ist ein großes Geschenk, denn ein Mensch hat beschlossen sein Leben mit unserem zu teilen. Und das ist gewaltig, weil er dafür bereit ist ein Stück von sich selbst aufzugeben (aka Kompromiss).  Das ist am Anfang leicht, weil die lustigen Gefühle im Bauch unsere Wahrnehmung benebeln. Doch irgendwann wandern diese Gefühle höher Richtung Herz und man kann wieder klar denken. Ich sage Herz, weil es mir immer ganz warm ums Herz wird wenn ich (nach 7 Jahren) an meinen Mann denke. ❤

 

Ich lade euch darum ein, die Liebe auch nach dem gestrigen Valentinstag zu feiern und den Mensch an eurer Seite Tag für Tag mit Dankbarkeit (und genug Toleranz) im Alltag wahrzunehmen. Liebe Männer, wir Frauen freuen uns nämlich umso mehr über Blumen als Überraschung an einem stinknormalen Montag Morgen! Und ihr findet eine Massage sicherlich auch nach einem anstrengenden Arbeitstag toll, oder? ;) Es ist die Liebe, die uns wie ein unsichtbarer Faden zusammenhält – auch wenn’s kitschig klingen mag. Also behandelt sie sorgsam und feiert mehr spontane Valentinstage!

Ecoline flüssige Wasserfarbe – Da Vinci Nova 2 Pinsel

 

Damit ihr euch jeden Tag an das „Valentinstagsgefühl“ erinnern könnt habe ich für euch Smartphone und Desktop Wallpaper erstellt. Diese könnt ihr kostenlos herunterladen und beim täglichen Betrachten an meine Worte aus diesem Beitrag denken. Die wunderschönen 25 Rosen meiner Rosenbox von LES PETITES FLEURS (Geschenk an mich selbst!) schrien förmlich nach einem Foto-Shooting mit mir! Durch die Kameralinse sahen die Rosenköpfe aus wie ein Meer aus Pastellrosa und ich konnte v.a. mit der Makrolinse gar nicht mehr aufhören Bilder davon zu schießen. Diese Schönheit und Eleganz! Die Watercolor Brush Letterings, die ich spontan live auf Instagram erstellt hatte, passten perfekt dazu. Die Kombination aus Pastell-Bokeh und den zarten Buchstabenschwüngen ist doch einfach sagenhaft, oder? Ich bin ja normalerweise kein Freund von Kitsch (nicht einmal von Rosen), aber diese Farben und Formen hauen mich regelrecht um! Viel Spaß damit – und natürlich bin ich neugierig, welches Motiv auf eurem Smartphone/Computer eingezogen ist?

Smartphone Wallpaper

         

Desktop Wallpaper

      

Alle Bilder sind nur für den eigenen, privaten Gebrauch als Smartphone/Desktop Wallpaper bestimmt; damit ist eine Verwendung für kommerzielle Zwecke ausgeschlossen. 

Fotografiert mit

DISCLAIMER: amazon Links in diesem Beitrag sind Affiliate Links. Die Rosenbox wurde mir freundlicherweise von LES PETITES FLEURS auf meine Nachfrage hin zur Verfügung gestellt.

30/09/2016

Sketchnotes mit dem Huawei MediaPad M2

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[Werbung] Visuelle Notizen oder auch Sketchnotes habe ich zum ersten Mal vor 6 Jahren auf der re:publica kennengelernt. Vortragsnotizen nicht mehr nur mühsam (und wertlos) digital mittippen sondern analog MALEN?! Das hat mich vom ersten Moment an fasziniert und obwohl ich mich in meinem ganzen Leben noch nie als Künstler sah musste ich unbedingt mehr davon erfahren. Also besuchte ich Workshops zu dem Thema und verschlang das „Sketchnote Handbook“ * von Mike Rohde (damals noch in der englischen Ausgabe, über die deutsche Version habe ich hier berichtet). Das Ende vom Lied: seit 2 Jahren gebe ich selbst Sketchnote Workshops für Privatpersonen und Unternehmen und liebe diese Form der Dokumentation noch immer sehr.

Was sind Sketchnotes?

Sketchnotes bestehen aus Symbolen, Rahmen, Verbindungen/Trennern  und Text und werden üblicherweise mit Stift und Papier erstellt. Eine stark vereinfachte Zeichenmethode (die sog. Bildsprache) hilft dabei, die Kernaussagen eines Vortrags simultan in Bildern festzuhalten. So entsteht auf einem weißen Blatt Papier (DIN A5, quadratisch, …) nach und nach ein Pfad aus kleinen Bildgeschichten, die die wichtigsten Informationen konservieren. Das macht nicht nur unheimlich Spaß und hält wach (auch während 3 Tagen re:publica!) sondern bietet auch einen wahnsinnigen Erinnerungs-Mehrwert! Denn es ist eindeutig bewiesen, dass Kritzler sich Inhalte besser merken können, da sowohl das Gehirn als auch die Hand beansprucht werden. Ein echtes Power-Tool also!

Seit es Stifte als Eingabegeräte für Tablets gibt experimentiere ich auch mit digitalen Sketchnotes. Für Anfänger rate ich davon allerdings ab, da man sich zusätzlich zu der Bildgenerierung im Kopf auch noch mit Pinselspitzen, Ebenen & Co. auseinandersetzen muss. Das überfordert schnell und man verliert den Blick auf das Wesentliche, nämlich die passenden Bildsymbole zu dem Vortrag auf der Bühne! Allerdings hat so ein digitales Notizbuch natürlich auch seine Vorteile: Zoom, Strg+Z, Verschieben… Wer also bereits ein fitter Sketchnoter ist kann sich von diesem Artikel inspirieren lassen! Weiterlesen →

11/09/2016

Hand Lettering mit dem Huawei MediaPad M2

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[Werbung] Im letzten Beitrag hatte ich euch ja bereits mein neuestes Gadget in der Nerdfamilie vorgestellt: das
Huawei MediaPad M2. Heute zeige ich euch, wie ihr darauf mit der App Autodesk® SketchBook® kinderleicht digitale Hand Letterings erstellen könnt. Und nicht nur das – sogar digitale Chalk Board Letterings (Kreideschrift auf Tafel) sind damit möglich!

Der große Trend Hand Lettering

Hand Lettering, also das kunstvolle Zeichnen von Buchstaben per Hand, ist in den letzten Monaten unübersehbar zu einem Trend-Thema in Deutschland geworden. (ob das wohl mit dem Launch meines Brush Lettering Guide zu tun hat?) Immer mehr Leute egal welchen Alters greifen wieder zum Stift, um damit „schöne Buchstaben zu malen“. Ich selbst lettere schon seit über 2 Jahren und Lettering Workshops und Auftragsarbeiten gehören seit 4 Monaten auch zum Portfolio des Frau Hölle Studio. Für mich bleibt der schwungvolle Tanz aus Auf- und Abstrichen dennoch eine wichtige Entschleunigung in meinem aufregenden Alltag als Unternehmerin. Sobald ich über die optimale Anordnung der Buchstaben nachdenke und den Stift übers Papier gleiten lasse schaltet mein Kopf ab und befindet sich im Ommmmmm-Modus. Lettering ist definitiv mein Yoga!

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Frau Hölle Studio

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