04/03/2015

Lettering – schön schreiben leicht gemacht!
Material + Tipps (2)

Lettering Material Lettering Material

Vor 3 Wochen startete ich meine kleine Blogserie zu meinem neuen Hobby: Hand Lettering, Brush Lettering und Kalligrafie! Die sogenannte „Schriftmalerei“ (Danke, Conny!) ergänzt meine Leidenschaft zu Sketchnotes perfekt und ich nutze seit Beginn des Jahres jede freie Minute zur Buchstabenakrobatik. Ich habe sogar meine eigene #letteringtherapy ins Leben gerufen, da mich das Lettern unheimlich entspannt und beruhigt. Und wenn dann noch das Ergebnis stimmt macht es mich jedes Mal ein kleines bisschen stolz :)

Im ersten Teil habe ich hilfreiche Ressourcen wie Bücher, Links und Online-Tutorials zum Start mit dem Stift vorgestellt. In diesem zweiten Teil gebe ich nun meine Empfehlungen zum Handwerkszeug selbst, damit auch eure Letterings gelingen und vor allem Spaß bereiten! Wie für Sketchnotes, so könnt ihr auch für Letterings prinzipiell natürlich jeden Stift nutzen, solange er eure Idee/Zitat/Worte auf Papier bringt… Ärgerlich wird es erst dann, wenn der Stift kratzt, nicht flüssig um die Kurven läuft, aus“blutet“, verwischt oder einfach nicht schön schwarz deckt. Darum hier meine absoluten Material-Empfehlungen für alle Lettering Fans!

Papier

Blog_LetteringPapier01

Die Grundlage eines guten Letterings ist das Papier, auf dem später die handgeschriebenen oder gepinselten Buchstaben stehen. Ist es nicht griffig genug, verwischt die Schreibkunst schnell. Ist es nicht dick genug, drücken die Stifte auf die nächste Seite durch. Ja nach Geschmack können lose Seiten verwendet werden (und z.B. in hübschen Semikolon Ordnern aufbewahrt werden) oder gebundene Varianten (Leim-, Stich- oder Spiralbindung). Bei allen gilt die Devise: ein Lettering auf eine Seite! Rückseiten sollten nie beschrieben werden, da die Druckmuster von der Vorderseite dort den Stift stören können (und dadurch z.B. gerade Linien verunglücken).

Frau Hölle’s Papier-Empfehlungen (von oben nach unten):

  1. paperscreen #135×200 Notizblock: der geleimte Notizblock mit 45 Blatt 100% zertifiziertem Recyclingpapier ist mein absoluter Favorit für Letterings jeglicher Art. Alle Stifte gleiten toll über das glatte, gestrichene Papier und durch die Grammatur drückt nicht einmal ein Copic Marker durch.
  2. IKEA VÄLBEKANT Notizbuch: der günstigste, spiralgebundene Notizblock zum Lettering Einstieg.
  3. Leuchtturm Notizbuch Medium (dotted)*: der Geheimtipp für die ersten Letteringversuche! Das punktkarierte Papier hilft am Anfang dabei, die Wörter auf einer gleichmäßigen Basislinie zu positionieren.

Blog_LetteringPapier02

Bleistifte

Lettering Bleistifte

Hier muss ich gleich zu Beginn mit einem Mythos aufräumen: nein, es sind nicht alle Hand Letterings die ihr auf Pinterest usw. seht frei Hand geschrieben! Und es ist auch nicht verboten, das Layout und Schriftmuster erst mit einem Bleistift vorzuzeichnen. Ganz im Gegenteil: Hilfslinien mit Bleistift und Lineal helfen dabei, die spätere eigentliche Schrift gerade zu rücken und die Gewichtung der Buchstaben vorzubereiten. Nach erfolgtem Nachzeichnen des Bleistift-Skeletts mit (wisch- und wasserfester) Tinte werden natürlich alle Hilfsstriche wieder wegradiert (damit jeder denkt, ihr wärt ein Freihand-Pro!). Tadaaaa!

Lettering Bleistifte Lettering Bleistifte

Frau Hölle’s Bleistift-Empfehlungen (von oben nach unten):

  1. Faber-Castell Fallminenstift TK 9400 4B*: Bleistifte mit Fallminen sind deshalb so toll, weil man mit ihnen feiner als mit normalen Bleistiften arbeiten kann. Die Minen können immer wieder angespitzt werden (Achtung, spezieller Spitzer erforderlich!) und der Halter liegt besser in der Hand als jeder Holzstift.
  2. Faber-Castell Fallminenstift TK 9400 2B*: Die dünnere Variante mit demselben Fallminenprinzip
  3. Jeder handelsübliche B-Bleistift: B ist weich, H ist hart und je größer die Ziffer davor, desto weicher bzw. härter die Mine
  4. Faber-Castell Geo-Dreieck*: für parallele Linien perfekt geeignet
  5. Staedtler Radierer Mars plastic*: billige Radiergummis richten am Ende nur Schaden an, also Augen auf beim Radiergummi-Kauf und lieber ein paar Euro mehr ausgeben!

Druckbleistifte sind weniger zu empfehlen, da die dünnen Minen meist recht hart sind und unschöne Kratzspuren im Papier hinterlassen. Allerdings sind sie das Mittel der Wahl bei sehr feinen Kompositionen!

Bleistift

Fineliner

Lettering Fineliner

Das absolute Basis-Tool und die Mutter aller guten Hand Letterings ist der Fineliner! Mit einem feinen, schwarzen Faserstift wird die Bleistift-Vorarbeit sorgfältig nachgezeichnet und evtl. zu Faux Calligraphy ergänzt. Bei der Auswahl des passenden Fineliners ist vor allem auf die Tintenbeschreibung zu achten: wasserfest, dokumentenecht und lichtbeständig sollte sie sein. Nur so stellt ihr sicher, dass beim späteren Ausradieren bzw. Archivieren kein Unglück passiert oder schwarze Linien bei der Kolorierung plötzlich lila werden (jap, auch damit habe ich bereits schmerzhafte Erfahrungen gemacht).

Lettering Fineliner

Frau Hölle’s Fineliner-Empfehlungen (von oben nach unten):

  1. PIGMA MICRON Fineliner 0,2-0,5mm*: der Hand Lettering Hit aus den USA und nach ausgiebigen Tests mein absoluter Liebling! Er bietet von allen vorgestellten Finelinern definitiv das sattschwärzeste Schriftbild (was z.B. für nachträgliches Scannen von Vorteil ist), gleitet schön über das Papier, hat eine stabile Spitze und trocknet extrem schnell. Verwischen quasi ausgeschlossen! Die Haltbarkeit der Tinte ist bisher auch sehr positiv. Absolute Kaufempfehlung – leider nur über amazon erhältlich.
  2. Faber-Castell PITT artist pens XS-M*: Mit den PITT artist pen Fasermalern komme ich persönlich gar nicht zurecht, da sie mir zu knubbelig in der Hand liegen und die quadratische Spitze (?) nur im 90° Winkel flüssig läuft.
  3. edding 1800 profipens 0,1/0,3/0,5mm*: Gutes Gefühl in der Hand (wenn auch etwas rutschig und billig), solide Farbabgabe, leider weniger deckend und schnell leer.
  4. Staedtler Pigment Liner 0,05-0,8mm*: Mein Favorit für Sketchnotes ist für Lettering leider weniger zu empfehlen. Das Schwarz ist nicht satt genug (einzelne Striche beim Füllen von Outlines erkennbar) und ein Stift ist überraschend schnell leer.

Die Auswahl der Strichstärke (zwischen 0,05 und 0,8mm) ist ganz euch überlassen! Für den Anfang empfehle ich dickere Stärken, da lassen sich unsichere Wackler besser vertuschen ;) Mit etwas Übung klappen dann auch die Linien mit dem 0,1mm Stift sicher und gerade – damit lassen sich z.B. wunderhübsche Strichschattierungen (siehe Doodleitis Schleifenband) und feine Ranken und Schnörksel erstellen. Zum Ausfüllen der Outlines von Faux Calligraphy eignen sich die dickeren Stifte eines Sets besser, sonst kann das eine ziemlich zeitraubende Angelegenheit werden… ;)

Filzstifte

Hand Lettering Cheers

Wer sich mit der filigranen Lettering-Arbeit nicht anfreunden kann, für den habe ich hier einen absoluten Geheimtipp: den fineOne by Neuland® Outliner! Der Filzstift mit Rundspitze ist ebenso wasserfest und pigmentecht wie seine dünnen Kollegen aber zaubert mit Leichtigkeit gerade und gebogene Linien aufs Papier. Die Linien können nachträglich mit Markern koloriert werden – die Kontur hält bombenfest. Und ein weiteres Gutzi: auch punkten lässt sich damit prima und fehlerfrei!

Brush Pens

Lettering Brushpens

Hätte mich vor 2 Jahren jemand nach Brush Pens gefragt, ich hätte ihn vermutlich mit ungläubigen Augen angestarrt. Pinselstifte haben ihre Ursprung in Japan, wo sie vor allem für Kalligrafie und Mangas genutzt werden. Irgendwie haben sie dann ihre Weg in die USA und nun auch zu uns gefunden und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Mit den Nylon Spitzen lassen sich wesentlich einfacher tolle Letterings erzielen als mit Echthaarpinseln, da sie mehr Stabilität besitzen und spitz zusammenlaufen. Durch den Tank werden sie immer genau richtig mit Tinte versorgt, sodass man schön flüssig drauf los pinseln kann!

Lettering Brushpens Lettering Brushpens

Frau Hölle’s Brush-Pen-Empfehlungen (von oben nach unten):

  1. Faber-Castell PITT artist pen B*: Die Pinselvariante (B = Brush) der artist pens ist wirklich großartig für ein gleichmäßiges Schriftbild (siehe minimum) aber auch für feine Pinselkalligrafie. Die Pinselspitze ist klein, dünn und relativ hart weshalb hiermit nicht der typische „Pinseleffekt“ erzielt werden kann.
  2. Tombow ABT-N15 Dual Brush Pen*: die Spitze ist weicher und flexibler als beim PITT artist pen, weshalb mit dem Tombow dickere „Abstriche“ (also die Linien nach unten, die immer dicker sind als die „Aufstriche“) möglich sind. Bis die Linien keine Wackler mehr haben: nicht verzweifeln!
  3. Pentel Pocket Brush Pen*: nie mehr ohne meinen Pentel Pinselstift! Schon meine ersten Versuche waren vielverspechend und mit ein bisschen Übung und Gespür für den Stift gelingen wirklich schnell und einfach tolle Ergebnisse.
  4. Copic Ciao/Sketch Marker (auch in Schreibwarenläden erhältlich): der Klassiker zum Kolorieren von Illustrationen besitzt auch eine Pinselspitze, die sich leider nur bedingt zum Lettering eignet. Copic Marker sind sehr tintenstark, sodass bei einer Sekunde zuviel Nachdenken gleich ein unschöner Saugfleck auf dem Papier entstehen kann. Die Spitze ist aber schön dick und flexibel, sodass man die richtige Brush Lettering Technik gut damit üben kann.
  5. Pentel Arts Color Brush Pen*: der Brush Pen unter den Brush Pens! Wie sein kleiner Pocket Bruder besitzt er eine Nylon Pinselspitze für variable Strichbreiten von 1-10mm, ist aber nicht so deckend. Der Color Brush Pen ist wie ein patronengefüllter Malpinsel und macht wirklich Spaß!
  6. Pentel Aquash Water Brushes*: was für eine tolle Erfindung! Entweder werden im Plastiktank Wasserfarben oder Tinte zum Schreiben selbst gemischt oder der Pinsel wird mit klarem Wasser wie ein normaler Pinsel genutzt. Die Nylonspitze ist für klare Schriftzüge perfekt geeignet und nimmt die Farben toll auf. Ideal zum Experimentieren!

Natürlich kann für Brush Lettering auch ein ganz ordinärer Pinsel verwendet werden, am besten allerdings sogenannte Spitzpinsel* (siehe Pinselform der Brush Pens). Mit Acrylfarbe oder Gouache erzielt man damit den eher dickbauchigen Pinseleffekt. Für lange Zitate also eher ungeeignet. Um ein erstes Gefühl für den Pinsel als Schriftwerkzeug zu bekommen empfehlen sich als kostenschonende Alternative einfache, alte Schulpinsel :)

Ihr wollt noch mehr zu Lettering & Co. erfahren? Hier sind die Themen meiner Blogserie „Lettering – schön schreiben leicht gemacht“ im Überblick:

Teil 1: Ressourcen & Hilfsmittel
Teil 2: Material & Tipps
Teil 3: Collagen & Kompositionen (folgt noch)
Teil 4: Digitalisierung & Bearbeitung (folgt noch)
…to be continued…

* = Affiliatelink

53 Kommentare

  1. superschön! Danke für die tolle, ausführliche Auflistung.
    Aber der von dir verlinkte Online-Großhandel ist für derlei Stift völlig überteuert – keine Ahnung, warum. Aber im Künstler-Großhandel von gerstaecker.de oder boesner.com bekommt man sie viel billiger.

    Auf die Fallminenstifte bin ich bisher gar nicht gekommen, ich hab tatsächlich immer mit den normalen Druckbleistiften skizziert; werde daher mal die Fallminenstifte probieren.

    • Hallo Birgit, ich bestelle tatsächlich das meiste Lettering Material bei amazon weil ich durch Prime a) Versandkosten spare und b) die bestellten Produkte am nächsten Tage daheim habe ;)

  2. Liebe Tanja,

    vielen Dank für die ausführliche Liste! Ich möchte mir schon seit längerer Zeit Pinselstifte kaufen, war mir aber nicht sicher, welche. Wie kommst Du mit denen von Manufactum klar?

    Bin gespannt darauf, wie diese Serie weitergeht! Du kannst Lettering sehr gut; schön, dass Du uns das zeigst! Danke!

    Liebe Grüße,
    Ioana

    • Hallo Ioana, die Pinselstifte von Manufactum sehen hübsch aus aber sind leider recht tintenarm (zumindest meine Packung). Ich würde da auf jeden Fall eher zu den PITT Artist Brush Pens von Faber-Castell oder den fineOne Artmarkern von Neuland greifen. Hoffe, das hilft dir weiter :)

      • Hi Tanja, danke für Deine Antwort! Von Faber-Castell habe ich mir auch ein Brush Pen zugelegt, komme damit aber nicht so klar, ich finde, die Spitze ist zu kurz, ähnelt eher einem Fasermaler… Ich werde die von fine One dann ausprobieren! Oder die von Pentel, die klingen auch vielversprechend. :-)

  3. Ui wie toll!
    Ich bin auch ein bisschen infiziert vom handlettering.
    Hab letzte Woche einen Einkauf bei Boesner gemacht, hehe.
    Toller Beitrag meine Liebe :*

  4. Vielen Dank für all diese Empfehlungen. Auch wenn mich selbst das Fieber noch nicht gepackt hat, bewundere ich deine Lettering-Kunstwerke sehr. Vielleicht muss ich es bei Gelegenheit doch mal ausprobieren. Dank dir weiß ich immerhin schon genau, was ich dazu brauche.

  5. Vielen Dank♥ für die tollen Empfehlungen – ich bin durch DEIN Instagramprofil auf`s handlettering aufmerksam geworden und begeisterte Anfängerin. Schon immer mochte ich Schriften und Buchstaben, also eigentlich eine logische Konsequenz mit dem handlettering anzufangen, nicht wahr? Auch mich entspannt es total und selbst wenn ich meinem Job nachgehe, ertappe ich mich dabei, wie ich über mögliche Entwürfe nachdenke ;) Habe mir auch extra eine schöne Kladde angeschafft, bei der ich dann aber leider feststellen musste, dass man auch auf gute Papierqualität achten muss :( mein größtes handicap sind allerdings die Proportionen … ich muss noch sehr viel üben ;) somit hast du einen begeisterten Follower mehr :))
    Lieben Gruß, Lilli

    • Liebe Lilli, ich freue mich, dass du den Weg zu mir und meinen Empfehlungen zum Thema Lettering gefunden hast! Gerade habe ich noch meine Empfehlungen für Papier ergänzt, falls du da noch nicht sicher bist. Happy Lettering <3

  6. Danke für den zweiten Teil! Ich hatte schon sehnsüchtig darauf gewartet. Ein paar der vorgestellten Stifte sind auch soeben auf meinen Wunschzettel gewandert. Vielleicht bringt ja der Osterhase etwas davon… :)
    Liebe Grüße
    Frau Fofftein

  7. Oooooooh liebe Frau Hölle,

    Danke, danke. Dein Post kommt genau richtig!!!! Bin gerade auf der Suche nach guten Brush-Pens.

    Liebe Grüße, Maike

  8. Vielen Dank, deine Post-Reihe zu dem Thema kommt perfekt, da ich mich seit Neuestem für Lettering interessiere. Deswegen sind deine Posts eine riesen Hilfe, und ich freue mich schon auf die kommenden! :)

  9. Hallöchen :)

    Bisher habe ich mir gar keine Stifte gekauft, weil ich eigentlich nicht so recht wusste was ich denn eigentlich will – jetzt weiß ichs! Vielen Dank für die ausführliche Darstellung :)

    Liebe Grüße
    Alex

  10. Achja, noch eine kleine Frage: Hast du vielleicht auch Tipps, welches Papier am besten fürs Lettering geeignet ist? Oder geht alles dafür? Darauf bist du nämlich leider nicht eingegangen…

    • Liebe Meike, gerade habe ich für dich noch meine Empfehlungen zu Lettering Papier ergänzt :) Ich hoffe, nun ist die Materialliste vollständig! Viel Spaß mit den Buchstaben <3

  11. Eine sehr schöne Zusammenstellung, ich ergänze noch schnell meinen Lieblingsblock auf dem ich seit Jahrzehnten zeichne der Edel Caracho-Papier (leider recht teuer, aber das lohnt sich) , da drückt nichts aber wirklich gar nichts durch auch kein Copic-Stift, denn das wurde dafür entwickelt ;-)
    Auch verläuft nichts, das ist einfach wunderbar!
    Liebe Grüße
    Martina.

  12. Deine neue Serie gefällt mir schon so gut, kann es kaum bis zum nächsten Teil abwarten. Danke fürs teilen.

  13. Danke für die vielen tollen Tipps …. da werd ich wohl mal meine Materialien aufstocken müssen. *lach*

  14. Hallo Tanja,
    du hast mittlerweile auch mein Interesse für das Lettering durch deinen Instagram channel geweckt, vor allem das brush lettering gefällt mir sehr! Warte nun auf meine Amazon Bestellung mit dem Pentel Pinselstift :).
    Ich habe jetzt auch deine Papiertipps entdeckt.
    Dieser Ikea Block z.b. besteht mit 0,2 kg ja schon aus etwas dickerem Papier.
    Reicht das alleine? Oder muss / sollte das Papier auch eine glattere Oberfläche haben, damit der Stift nicht so verläuft? Das habe ich in einem deiner Beiträge meine ich auch gelesen.
    Was nimmt man da am besten?
    Lieben Gruß aus Köln,
    Lisa

    • Liebe Lisa, der Block von IKEA hat eigentlich noch recht dünnes Papier, dafür aber gut gestrichen (= glatt). Für die normalen Fineliner passt das prima, nur beim Copic bzw. einigen Brush Pens mit mehr Tinte wird’s dann schwieriger. Wovon auf alle Fälle abzuraten ist ist Skizzenpapier für Aquarell- oder Wassermalerei. Diese Papiere sind zwar saugstark aber auch rau und das ist beim Schreiben dann schwierig(er). Ich hoffe, die Tipps helfen dir weiter!

  15. Großartiger Post! Ich liebe Lettering auch habe aber noch nie darüber nachgedacht es selbst mal zu versuchen. Werde ich mal tun! :)
    Liebst,
    Farina

  16. Wahhhhh! Was fuer eine tolle uebersicht.
    Bin durch Neontrauma auf dich aufmerksam geworden. Man, gleich mal folgen hier :)

  17. Daaaaanke für den wunderbaren Post! Wirklich exakt, was ich gebraucht habe. Ich probiere auch viel aus und such. Und ist ja doch nicht so einfach, vor allem weil die Preisspanne ja doch recht groß ist! Deswegen ist das hier sehr hilfreich :) Hab dich über instagram gefunden und bin schwer entzückt :)

    Liebe Grüße!

  18. Liebe Tanja,

    danke für die Papier-Ergänzung, das hat mir weiter geholfen!

    Jetzt muss ich aber noch etwas fragen: wie sehen Deine Empfehlungen für die Faux Calligraphy mit Feder und Tusche aus? Ich habe 6-7 verschiedene Federn gekauft und Tusche von Winsor & Newton, ich komme aber nicht so richtig damit klar. Entwerder kommt keine Tusche raus aus der Feder oder direkt zu viel oder man kann nur 1-2 Buchstaben damit schreiben und dann muss man wieder Tinte aufnehmen… Nicht so richtig zufriedenstellend.

    Hast Du eine Feder-Tusche-Papier-Kombination, die Du Anfängern empfehlen könntest?

    Lieben Dank & liebe Grüße,

    Ioana

    • Ich schreibe am liebsten mit der Zebra G Feder oder der Brause 56, da die am flexibelsten sind. Die richtig guten Kalligrafie-Federn müssen leider aus den USA importiert werden, da hab ich mich bisher auch davor gescheut. Aber mit den beiden und viel Übung klappt es eigentlich ganz gut :) An Tinte/Tusche habe ich keine besondere Empfehlung, da hat bei mir bisher alles gut funktioniert. Dass man nach 2 Buchstaben nachtunken muss ist auch normal, es ist nun mal kein Füllfederhalter ;)

      • Danke für Deine schnelle Antwort! Ich hatte mich von hier inspirieren lassen, die Brause Rose und die Brause Steno habe ich auch, die Steno finde ich besser. Dann werde ich auch die, die Du empfehlst, mal bestellen.

        Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
        Ioana

  19. P.S. Hast Du zufällig auch weiße Tinte ausprobiert?

  20. Hallo Tanja,

    vielen lieben Dank für die vielen Tipps auf deiner Seite. Ich möchte gerne mit Sketchnotes und Lettering anfangen und bin etwas „überfordert“ bei der riesigen Auswahl an Möglichkeiten. Meinst du, ein Notizbuch von Leuchtturm und die PIGMA MICRON Fineliner sind zum üben erst einmal ausreichend? Dazu noch das Sketchnote Handbuch, da ich bzgl. Schriften wohl im Netz „erst einmal“ genug „Übungen“ finde. Ich würde am liebsten gleich „Alles“ haben aber das ist natürlich Blödsinn und wenig hilfreich. Vernünftiges „Werkzeug“ sollte es jedoch schon sein…
    Ich hoffe, du kannst mir noch einen Tipp für ein kleines „Sorglos-Starter-Paket“ geben.

    LG Caipihase

    • Für ein „Rundum-Sorglos-Starter-Paket“ fährst du mit einem Notizbuch von Leuchtturm (als Anfänger am besten punktkariert!), den Pigma Micron Finelinern und dem Sketchnote Handbuch von Mike Rohde sicher gut. Auf Pinterest und Instagram gibt es eine Menge an Inspiration – such dir einfach Sachen aus, die dir gefallen und kopiere sie dann erstmal. Schritt für Schritt kannst du danach deinen eigenen Stil entwickeln aber kommst v.a. (am wichtigsten!) in Übung. Das ist der sichere Garant zu Erfolgserlebnissen!

      Viel Spaß beim Sketchnoting/Lettering!

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  22. Pingback: Lettering und Calligraphy Workshop - hilfreiche Links

  23. Pingback: Lettering Begriffe, Ressourcen, Tipps und Tricks

  24. … was mir grade auffällt: der Fallminenstift von Staedler und der Koh-I-Noor Toison D’or 5900 (Manufactum) haben beide einen spitzer integriert :)

  25. Liebe Tanja

    ich liebe deinen Blog! Sag mal verwendest du für deine Letters in Aquarell-Farben (wie das Beispiel oben mit „Smile…“) eigentlich Aquarell-Papier?

    Und ich erwarte sehnsüchtigst deine nächsten Blogbeiträge zu dem Thema … =D

    Alles Liebe!

  26. Pingback: Brush Lettering Lessons #letterattack Vol. 1 - frauhoelle.com

  27. Hallo Tanja,
    Hab gestern Abend Dein Internet-Filmchen angesehen und will jetzt lettering üben (habe bisher alles mit Bleistift gemacht und dann mit zweierlei Stiften ausgemalt…wie umständlich.)

    Jetzt sehe ich gerade, dass es auf Amazon nur den schwarzen Stift Tombow N15 ABT für über 5,-€ gibt….das 12-teilige Set für 32,- € gibt es gar nicht…

    Und bei Bösner finde ich im Shop auch nur die einzelnen Stifte für 2,88€ NETTO plus Versandkosten und es gäbe noch ein Set im Karton für 57,76€ NETTO

    Hilfe! Wo bekomme ich jetzt die Stifte her? Ich wollte doch loslegen…..

    Kannst Du mir noch einen Tipp geben? Wäre echt lieb von Dir!!!

    LG, Kerstin

  28. Hallo Tanja,

    du bist wirklich unglaublich sympathisch!:):):)
    Tolles Video zur Einführung!
    Bin noch völlig unbewandert auf diesem Gebiet, aber da bekommt man einfach direkt Lust zu lettern😉
    Danke!!!

  29. Hallo Tanja, Danke für die tolle Beschreibung. Könntest Du mir einen Stift für auf Beton empfehlen? Oder muss ich dort mit Pinsel schreiben? Wenn ja, welcher Pinsel wäre denn für eine schwungvolle Schrift empfehlenswert?
    Danke für Deine Hilfe… LG Michelle

  30. Hallo Tanja,

    ich kann mich ja kaum zurückhalten, nicht den ganzen Tag malen/ sketchnoten zu wollen. Daran bist nur du Schuld! ;-) Danke für die Tollen Tipps und Scopes etc.!!

    Sag mal, hast du die fineOne von Neuland® ArtMarker mit Pinselpitze mal zum Lettering und für den aquarell Effekt ausprobiert? Die sind ja auch auf Wasserbasis und zudem nachfüllbar. Ich bin als Trainerin voll auf Neuland eingestellt für Poster, habe aber bisher nur die tombows fürs zeichnen verwendet. Ggf, sind sie eine etwas preiswerter Alternative fürs every day Lettering?

    Danke und lieben Gruß von Anke

  31. Grandioser Artikel! :)
    Danke für die tollen Tipps!

  32. Pingback: Brush Lettering für Anfänger - frauhoelle.comfrauhoelle.com

  33. Pingback: Handlettering Basics 1: Richtig starten - Rosy & Grey

  34. Vielen Dank für die tipps.. die Micron Liner kauf ich mir direkt.. die sind ja eine super günstige Alternative zu den copic Linern..

    :)

    Viele liebe Grüße

    Franzy

  35. Oh wie toll die ganzen Erklärungen und Hilfen. Habe das alles erst neu für mich entdeckt.
    Nur eine Frage: Wann kommt Teil 3 und 4? :-)

    Bis bald und Danke für die Inspiration

    Sina

    • Liebe Sina, ääääh… die Teile 3 und 4 sind noch in Planung ;) Aber gut dass du nachhakst, denn ich wollte sowieso nochmal eine neue Serie starten bzw. die Inhalte anders gruppieren.

  36. hallo
    ich finde das Thema echt spannend und trau mich noch nicht dran. Deine Seite hat mir nun aber doch noch einen Schubs gegeben… ich versuch es einfach mal :) Danke Dir
    claudia

  37. Hallo liebe Frau Hölle,

    auf Snapchat hattest du einmal ein Tool fürs Lettering vorgestellt. Es handelt sich dabei um einen Föhn oder so ähnlich. Leider weiß ich nicht mehr woher man dieses Tool bekommen kann bzw. wie es überhaupt heißt :(
    Es ist sehr schmal und handlich, die Farbe oder das Pulver, dass man beim „lettern“ aufträgt wechselt dabei die Optik. Weißt du was ich meine ? Es wäre sehr lieb, wenn du mir sagen könntest was das für ein besonderes Tool ist?

    LG Paula

  38. Hi Frau Hölle,

    Ich habe da mal die Frage hattest du nicht mal das DCP Clairefontaine Paier als Empfehlung? Mir war so als hätte ich es bei dir gelesen und jetzt finde ich diese Empfehlung nicht mehr!

    Ich benutze diese Papier und habe dein Lettering guide zweimal ausgedruckt und fleissige geübt, aber jetzt fängt mein Tombow an zu fransen.
    Bin ich mit ihm schlecht umgegangen oder fransen die nach der zeit aus.
    Habe mich bemüht mit ihm Gut um zu gehen, denn das ist jetzt schon mein zweiter der ausfranst.
    Der erste hat nach einer Woche schon angefangen aber da lag es am Papier!!!!!!!

    Kann der ausfransen wenn man zu stark aufdrückt beim abstrich?

    Danke dir im Voraus….

    mfg

  39. Hallo! Danke für die Empfehlungen! Sicher auch toll, wenn man die „letters“ mittels Digicam aufnimmt und ein Video daraus bastelt. LG Philipp

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