14/07/2016

Handgemachtes digital – mit dem Huawei MediaPad M2

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[Werbung] Heute teile ich ein kleines Geheimnis mit euch: Ich war schon immer ein Nerd-Mädchen und musste neue, technische Gadgets unbedingt als Erste besitzen! Als Teenager hatte ich den ersten Gameboy, die ersten Ear Clip Kopfhörer von Sony, die erste Stereo-Anlage mit MP3-Wiedergabe, den ersten MP3-CD-(!)-Walkman, den ersten iPod Touch usw. Neue Geräte und Programme zu entdecken besitzt etwas unheimlich Spannendes – fast fühle ich mich dann wie ein digitaler Pionier, der Zukunftsluft schnuppert und in den frisch geschlüpften Visionen verrückter Geeks herumwühlen kann!

Die Beziehung zu meinem Mann hat das Nerd-Gen in der Familie keineswegs geschwächt. Im Gegenteil. Er brachte mich 2010 dazu, einen Twitter Account anzulegen. Er ist mit mir bis nach München (damals noch von Nürnberg aus) in den Apple Store gefahren, um mein erstes, vorbestelltes iPad abzuholen. Er fixt mich seitdem regelmäßig mit den neuesten Apps an, die es im deutschen App Store noch gar nicht zum Download gibt. (nur für Pokémon Go kann er mich wirklich nicht begeistern :P)

Vom Nerd-Mädchen zum professionellen Grafikdesigner

Als ich mich im Studium in Richtung Grafik-/Webdesign bewegte musste natürlich ein Grafiktablett her. Die digitale Eingabemöglichkeit über den Stift war für mich einfach revolutionär! Irgendwann erschienen dann auch für mein iPad die ersten Stifte, z.B. der Bamboo Stylus * oder der Adonit Jot Pro *. Das war für mich der absolute Game Changer in der digitalen Handarbeit – nun konnte ich auf einem Tablet zeichnen und schreiben wie auf einem Blatt Papier! Ohne Laptop oder Steckdose. Leider boten die Stifte damals noch keine „Palm Rejection“, also Handflächenerkennung. Ich wusste mir mit fingerlosen Handschuhen zu helfen (kein Witz!) aber so wirklich bequem war die Sache noch nicht. Bis vor ca. zwei Jahren die ersten Stifte auf den Markt kamen, bei denen man die Hand bequem auf der Tablet-Oberfläche ablegen und ganz in Ruhe zeichnen konnte. Hell yeah!

Und genau das liebe ich auch heute noch an Tablets mit passendem Stylus: einfach unterwegs oder auf der Couch aufklappen, App öffnen, Stift zücken und loslegen. So gelangen die Ideen direkt aus dem Kopf auf die digitale Zeichenfläche! Das Huawei MediaPad M2 ist so ein Tablet mit zugehörigem Stylus und ich werde in den kommenden Tagen über die vielen Einsatzmöglichkeiten des Tablets in meinem Frau Hölle Studio hier auf dem Blog berichten.

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Zuerst soll es heute um die Vorstellung des Tablets selbst und meiner Lieblings-App darauf gehen, denn das kleine Android Tablet hat es wirklich in sich! Hier sind alle Fakten auf einen Blick zusammengefasst:

  • 10,1 Zoll Display (ca. A5)
  • 1920 x 1200 Auflösung (das 16:10-Format eignet sich perfekt zum Anschauen von Videos)
  • ca. 490g Gewicht
  • hochwertiges Aluminium-Gehäuse (fasst sich sehr wertig an!)
  • Android 5.1 (Lollipop) Betriebssystem
  • weißes Panel (vordere Display-Umrahmung)
  • Fingerprint-Sensor
  • Surround-Sound aus 4 Lautsprechern (2 oben, 2 unten)
  • 13 MP Kamera (inkl. automatischer Verschönern-Funktion)

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Darf’s a bisserl mehr sein?

Die Premium-Version (ab 455 EUR) ist ausgestattet mit 64GB Speicher (mehr kann jederzeit durch eine microSD-Karte ergänzt werden) und 3GB RAM und beinhaltet zusätzlich den M-Pen, eine Schutzfolie und ein Smartcover aus Leder mit Stifthalter. Diese „Rundum-Sorglos-Version“ besitze ich und kann sie nur wärmstens allen Kreativen empfehlen, da der Stift das Gerät mMn erst vollständig macht und die Schutzhülle ein Must-Have für alle Frauen ist, die ihre (Arbeits-)Geräte unterwegs einfach in die Handtasche schmeißen. Mit dem zugehörigen Stifthalter, der einfach angeklebt wird, geht der Stift dann in den „schwarzen Löchern“ einer Damen-Handtasche auch nicht verloren (ich weiß wovon ich da spreche…).

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Das Huawei MediaPad M2 ist für mich sowohl Business- als auch Casual-Begleiter: ich kann darauf arbeiten und kreative Auftragsprojekte erledigen aber auch Filme schauen, shoppen oder mich einfach nur durch meine Instagram Timeline wühlen (ein viel schöneres Ah!-Erlebnis als auf dem kleinen Smartphone). Es ist einfach die perfekte Ergänzung in meinem Gadget-Haushalt!

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Blog_HuaweiMediaPadM2-Portrait

Im Vergleich mit anderen Tablets inkl. passendem Stylus wie z.B. dem Apple iPad Pro oder dem Microsoft Surface gewinnt vor allem der unschlagbare Preis. Die Premium-Version (ab 455 EUR) kostet fast halb so viel wie das günstigste iPad Pro 9,7″ inkl. Pencil (ab 798 EUR). Damit empfehle ich das Huawei MediaPad M2 vor allem denjenigen, die ein Einsteigermodell für digitales Zeichnen oder Schreiben suchen. Der M-Pen hat eine sensitive Spitze mit 2048 Druckstufen, sodass man ein vollwertiges, mobiles Grafiktablett in den Händen hält. Mit den beiden Tasten am Stift kann außerdem jederzeit ein Screenshot-Bereich ausgewählt werden, was v.a. zum Speichern von Inspirationen unheimlich praktisch ist.

Niemals ohne meinen Stift!

Wie ich bereits sagte, entfalten Tablets erst mit einem zugehörigen Stift ihren vollständigen Verwendungszweck und bieten uns Kreativen damit wunderbare neue Möglichkeiten. Ich verwende das Huawei MediaPad M2 in meiner Arbeit für das Frau Hölle Studio u.a. für digitale Sketchnotes von Konferenzen, Illustrationen und Hand Letterings. Oft befinde ich mich dafür unterwegs, in einem Vortrag oder sogar im Zug und dann schätze ich meine digitale Arbeitsfläche sehr. Auf engstem Raum benötige ich dann nämlich keine Stifte (deren Kappen irgendwo verschusseln können) oder Papierseiten (deren Rascheln nicht immer jedem Sitznachbarn gefällt) – die digitalen Linien entstehen still (hin und wieder mit einem leichten Quietschen) auf dem schwach bis stark leuchtenden Display.

Für sämtliche Kreativ-Arbeiten auf dem Android Tablet nutze ich die App Autodesk SketchBook Pro, mit der man in Ebenen arbeiten, Effekte hinzufügen und mit vielen Pinselspitzen zeichnen kann. Der nächste Beitrag dieser Serie wird das Hand Lettering mit dem Huawei MediaPad M2 und SketchBook Pro genauer unter die Lupe nehmen:

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Der Blogbeitrag wurde in Kooperation mit Huawei Deutschland erstellt. Die mit * markierten Links sind Affiliate Links.

13 Kommentare

  1. Pingback: geekchicks.de » geekchicks am 14.07.2016 - wir aggregieren die weibliche seite der blogosphäre

  2. Hallo Tanja,
    das ist jetzt ja ein Zufall. Habe mir gerade das Tablet gekauft und etwas mit dem Stift rum probiert. Komme aber noch nicht so damit zurecht. Bin daher ganz gespannt, was du zu berichten hast. Freue mich auf deine Berichte.
    LG Yvonne

  3. Wie immer ein toller Beitrag :) auch wenn ich ganz klar beim iPad Pro bleibe, ist es schön, zu sehen, was die Konkurrenz so kann!

    Aber eine Sache fehlt mir leider absolut, seit ich den Satz „Er fixt mich seitdem regelmäßig mit den neuesten Apps an, die es im deutschen App Store noch gar nicht zum Download gibt“ las – Deine (eure) AppTipps! :D
    Ganz besonders die ausgefallenen, die man als Nerd-Mädchen noch nicht unbedingt kennt. Da der Herr Cappell ja nicht bloggt, übernimmst Du das vielleicht?

    Liebste Grüße :)

  4. Soooo toll wieder mall beschrieben. Habe es seit gestern nun auch und bin fleißig am probieren. LG Melli

  5. Liebe Frau Hölle! Ich verfolge dich schon sehr lange auf Instagram und hier auf deinem Blog! Und auch mich hast du für die tanzenden Buchstaben begeistert!
    Zu meinem Bachelor habe ich von meinem Eltern das neue Windows Surface 4 geschenkt bekommen inklusive Stift, welches auch mit der Autodesk App kompatibel ist.
    In der Probeversion habe ich auch schon einiges ausprobiert, aber ich bekomme das irgendwie mit den Ebenen/Layers nicht hin!
    Anlässlich der Hochzeit meiner Tante würde ich sehr gerne Einladungen mit einem schönen Hintergrund Lettern!!
    Gibt es die Möglichkeit hierzu ein kleines Instagram Tutorial zu machen?
    Das wäre ganz ganz spitzenmäßig!!!:)
    Mit den allerliebsten Grüßen,
    Kira

    • Liebe Kira! In den kommenden Tagen wird es einen kompletten Blog-Post zu Lettering mit SketchBook Pro geben, evtl. mit einem Video-Tutorial dazu :) Die Ebenen funktionieren eigentlich wie in Photoshop am Desktop, nur das Handling ist mMn etwas gewöhnungsbedürftig. Schau mal, ob dir das dann hilft! Liebe Grüße nach Dortmund, Tanja // Frau Hölle

  6. Pingback: Hand Lettering mit dem Huawei MediaPad M2 - Frau Hölle StudioFrau Hölle Studio

  7. Boa! 2048 Druckstufen!!!! Mein Note Pro hat nur halb so viele :(
    Der blanke Neid!
    Und als ebenfalls kleiner Geek hab ich jetzt echt Lust mir ein neues Tablet zu kaufen… hab ja schon das huawei P8… da würde das tablet ja optisch total gut dazu passen *hust*

    Viele liebe Grüße

    Franzy

  8. Pingback: Sketchnotes mit dem Huawei MediaPad M2 - Frau Hölle StudioFrau Hölle Studio

  9. Würdest Du dieses Tablet einem IPad vorziehen? Und wenn ja, warum? Irgendwie habe ich das nicht ganz so herausgelesen. Liebe Grüße
    Gaby

    • Liebe Gaby, so pauschal kann man das auch nicht sagen! Ich liebe mein iPad Pro vor allem für Brush Lettering, da ProCreate (reine iOS App) das besonders gut ermöglicht. Dafür habe ich mir auch die große 12,9″ Version gekauft, die schon Platz in der Handtasche benötigt ;) Wer aber z.B. nur digitale Sketchnotes erstellen und ein möglichst kompaktes Tablet für unterwegs haben möchte (Mails, Surfen, Kalender, Filme, Fotos, etc.) der ist mit dem Huawei MediaPad M2 bestens beraten.

      Grüße aus dem Frau Hölle Studio,
      Tanja

  10. Hallo Frau Hölle,
    Ich überlege mir ein Tablet PC anzuschaffen, mit dem ich auch lettering kann. Muss das Tablet dafür etwas besonderes können?
    Lieben Gruß Ines

    • Liebe Ines, für digitales Lettering mit einem Tablet benötigst du vor allem einen auf das Tablet abgestimmten Pencil. Den gibt es z.B. von Apple (Apple Pencil), Microsoft oder auch Huawei – je nachdem, welches Betriebssystem du bevorzugst und was das Tablet noch so alles können muss ;)

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